Was kann man tun?

   
 
Es gibt einige Möglichkeiten den Politikern zu zeigen, dass man mit der Erhebung der Hundesteuer
und/oder der Erhebung erhöhter Hundesteuer für Listenhunde nicht einverstanden ist.

Nichts zu tun wäre der falsche Weg. Nur wenn man seine Stimme erhebt kann man auch etwas bewirken.
"Wer kämpft kann verlieren, der nicht kämpft hat schon verloren!"


Deshalb ... werden auch Sie aktiv! Hier ein paar Tipps:


Machen Sie Druck auf die Bundes-, Landes- und Kommualpolitik.
Nur durch massivem Druck der Hundehalter und weiterer tierlieber Bürger lässt sich überhaupt etwas erreichen.

Schreiben Sie Briefe und Beschwerden an die Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker. Die Hundesteuer ist zwar eine
kommunale Steuer und damit Kommunalsache, aber die Landespolitik kann auf die Kommunen einwirken und die Bundespolitik kann auf die Länder einwirken. Somit ist das Thema auch bei der Landes- und Bundespolitik richtig platziert.

Schreiben Sie Briefe an die einzelnen Fraktionen (und Parteien) auf allen Ebenen (Stadträte, Landtagsfraktionen,
Bundestagsfraktionen) mit der Frage, wie diese zur Hundesteuer stehen.

Wählen Sie bei der nächsten Kommual-, Landtags- und Bundestagswahl nur die Parteien, die sich gegen eine Hundesteuer
und deren Aufrechterhaltung aussprechen.
Reichen Sie eine Petition oder Beschwerde bei Ihrer Kommune oder höheren Ebene ein. Ein Bürgerbegehren/Bürgerentscheid ist 
normalerweise nicht zulässig, weil sich ein solches nicht auf die Erhebung von Steuern erstrecken darf.

Und vor allem: Machen Sie Werbung in Ihrem Bekannten-, Verwandten-, Kollegen- oder Freundeskreis für die Abschaffung der
Hundesteuer. Sprechen Sie Hundehalter an und machen Sie diese auch darauf aufmerksam. Je mehr Menschen darüber nachdenken, 
je mehr Ideen und potenzielle "Mitstreiter" wird es geben.
Anmerkung:

Bei Briefen und Beschwerden an die einzelnen politischen Institutionen werden Sie immer wieder Antworten erhalten, 
dass die Hundesteuer rechtlich nicht zu beanstanden ist. Auf diese Position ziehen sich alle Politiker im Regelfall zurück 
und tun dann so, als wenn ihnen die Hände gebunden wären!
Grundsätzlich ist es auch richtig, dass die Hundesteuer rechtlich nicht zu beanstanden ist, allerdings haben ja die Politiker 
die Gesetze, Verordnungen, Satzungen etc. so gestaltet, dass die Rechtssprechung nur danach verfahren kann, was die Politiker
erlassen haben. Es ist also eigentlich unzulässig sich als Politiker auf diese Position zurückzuziehen und sich hinter das geltende 
Recht und die Rechtssprechung zu verstecken. 
Es geht hier eben nicht um ein juristisches, sondern um ein rein politisches Problem. 

Die Politiker könnten die entsprechenden Gesetze, Verordnungen, Satzungen, etc. ändern, sodass keine Hundesteuer mehr 
erhoben werden darf und erst recht keine überhöhte Hundesteuer für Listenhunde! Fordern Sie also die Politiker aller Ebenen zum 
Thema Hundesteuer auf tätig zu werden und diese abzuschaffen!
Wie auf diesen Seiten dargelegt liegt es allerdings auch heute schon in der Macht der Kommunalpolitiker in den Gemeinden 
Nordrhein-Westfalens zu entscheiden Hundersteuer zu erheben oder nicht, erhöhte Hundesteuer für Listenhunde zu erheben oder 
nicht und auch die Höhe der Hundesteuer selbst festzulegen! Dazu ist in NRW keine Gesetzesänderung notwendig. In NRW reicht
dafür ein Beschluß des Stadt- bzw. Gemeinderates vollkommen aus!